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Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG)

Verabschiedet:
27.04.1998

In Kraft getreten:
01.05.1998

Betroffen:
Deutsche Aktiengesellschaften, ggf. GmbHs und andere Gesellschaften

Das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich brachte am 27. April 1998 Änderungen am Aktiengesetz, um die Corporate Goverance in deutschen Unternehmen zu verbessern. Ein wesentlicher Bestandteil bezieht sich dabei auf die Etablierung eines Risikomanagements.

Gemäß Artikel 1 Absatz 9 c) gilt seither folgende Ergänzung im Aktiengesetz: „(2) Der Vorstand hat geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden.“ Diese Ergänzung deutet klar auf eine Notwendigkeit von Protokollierung und Alarmierung im Unternehmen hin, was bei zunehmend digital aktiven Unternehmen nur durch ein zentrales Logmanagement geleistet werden kann. Das KonTraG hat im Übrigen nicht nur Auswirkungen auf Aktiengesellschaften, sondern kann auch Anwendungen bei GmbHs oder anderen Gesellschaften haben.

Zum Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich

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